Die physikalische Therapie in der Gynäkologie by A. Laqueur (auth.), A. Laqueur, W. Rump, H. Wintz (eds.)

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Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das subjektiv Ganze

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: was once genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren.

Zerebrale Ischämien

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen.

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F. Muller und Holscher bei Untersuchungen uber die Beeinflussung der Sekretion der Verdauungssafte durch auBerlich applizierte KaIte und Warme. Wenn sich diese Untersuchungsergebnisse auch nicht ohne weiteres auf die ortlichen Warmeapplikationen an der Haut des Unterleibes bei Erkrankungen der weiblichen Genitalorgane ubertragen lassen, so weisen sie jedenfalls auf die Bedeutung segmentarer Reflexe bei dieser Therapie hin. Es ist ja den Headschen Zonen bei Erkrankungen der Unterleibsorgane in diagnostischer wie in therapeutischer Beziehung von anderer Seite vielfach Beachtung geschenkt worden; in diesem Zusammenhange sei auch an die Untersuchungen von Albrecht erinnert, der bei Erkrankungen der Unterleibsorgane an schmerzhaften Regionen der Bauchhaut eine Verminderung des elektrischen Leitungswiderstandes konstatierte.

Der allgemeinen GefaBerweiterung auch an entfernten Stellen der Korperperipherie bei ortlich angewandter Warme. Gerade bei Applikation der Warme auf die Unterleibsorgane, von der auch die groBen AbdominalgefaBe betroffen werden, spielt diese allgemeine Reaktion eine beachtenswerte Rolle. So fanden z. B. Michael und Festenberg bei Untersuchungen in unserem Institut nach vaginaler Diathermiebehandlung eine deutliche ErhOhung der Temperatur der Gesichtshaut. Diese Verhaltnisse sind auch fiir die Indikationsstellung der ortlichen Warmebehandlung beachtenswert; sie erklaren die erm iidende Wirkung solcher MaBnahmen und die Falle von mangelhafter Vertraglichkeit derselben bei anamischen oder herzkranken Individuen.

Es gilt das speziell fiir die auflosende Wirkung auf feste, organisierte, nichtfliissige Exsudate, wahrend die resorptionsbefOrdernde Wirkung fl iissigen Exsudaten gegeniiber auch bei weniger warmestauenden Prozeduren, wie der HeiBluftbehandlung, wegen der hier eintretenden enormen Beschleunigung der Elut- und Lymphzirkulation eine sehr erhebliche sein kann. Es ist iiberhaupt irrtiimlich anzunehmen, daB nur die ErhOhung der Gewebstemperatur den einzig heilsamen Faktor der Warmebehandlung bildet.

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