Erinnerungen eines Biologen by Karl von Frisch

By Karl von Frisch

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Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das subjektiv Ganze

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: used to be genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren.

Zerebrale Ischämien

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen.

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Aber meine Eltern hatten den Wunsch, mich wieder bei sich zu haben. Deshalb entschloß ich mich, in Wien meine Doktorarbeit zu machen. Auch dort regte sich damals die experimentelle Biologie, allerdings nicht in den beiden zoologischen Universitätsinstituten. Am Rande der Stadt, unmittelbar neben dem berühmten Wurstelprater mit seinem Riesenrad, stand das "Vivarium", ein Gebäude, das durch eine Reihe von Jahren als öffentliches Schauaquarium und Tierhaus gedient hatte. Der Zoologe HANS PRZIBRAM hatte es erworben und daraus eine "Biologische Versuchsanstalt" gemacht, die er gemeinsam mit den Botanikern FIGDOR und v.

Doch blieb der Forschertrieb stärker als das Mitleid. Zu ähnlichen Versuchen an Vögeln oder Säugetieren mit ihrem höher entwickelten und gewiß auch empfindsameren Nervensystem hätte ich mich allerdings auch später kaum entschließen können. Die Augen mußten auch histologisch untersucht werden. Prof. KARPLUS, damals Assistent am physiologischen Institut, führte mich in die mikroskopische Technik ein. Er verstand sich darauf. Die Schnitte durch die Garnelenaugen fanden sogar die Anerkennung der zünftigen Zoologen.

Das Kolleg von ZucKERKANDL über die Anatomie des Menschen war überragend durch das Temperament und die Anschaulichkeit des Vortrages. Häufige Seitensprünge auf vergleichend anatomisches Gebiet knüpften die Verbindungen zum Tierreich. Den größten Nutzen fürs ganze Leben hatte ich von der Physiologie bei memem 25 Onkel SrGMUND ExNER. Seine Vorlesung galt als trocken. Er sprach langsam und pflegte keine Witzehen zu machen. Aber er brachte die Funktionsweise der menschlichen Organe ohne jedes unnötige Beiwerk in vorbildlicher Klarheit zur Darstellung und wußte dem Gesagten durch wohldurchdachte Versuche die Kraft der Überzeugung zu verleihen.

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