Grundprobleme der Kostenrechnung by Helmut Koch

By Helmut Koch

Mit dieser Schrift mochte ich mehrere Aufsatze gesammelt herausgeben, in denen Grund probleme der herkommlichen Kostenrechnung, bestehend aus Kostenarten-, Kosten stellen- und Kostentragerrechnung behandelt werden. Hierbei geht es vomehmlich um zwei Grundfragen der Kostenrechnung. Einmal wird das fundamentale challenge erortert, wie der der Kostenrechnung zugrunde liegende Allgemeinbegriff Stuckkosten zu definieren, d. h. begrifflich zu umreissen sei. primary ist diese Frage deshalb, weil mit ihrer Beantwortung zugleich das Prinzip, d. h. das im umfassendsten Sinne definierte Verfahren der herkommlichen Kostenrechnung im ganzen bestimmt wird. Denn die traditionelle Kostenrechnung besteht ja in nichts anderem als in der Konkretisation des Allgemeinbegriffes caught kosten. Mit dieser ersten Frage befassen sich der Aufsatz Zur Diskussion uber den Kostenbegriff (ZfhF, 1958, S. 355 ff.), der eigens fur dieses Buch verfasste Beitrag Zur Kontroverse: >wertmassiger(->pagatorischer( Kostenbegriff und die Arbeit Das Prinzip der traditionellen Stuckkostenrechnung (ZfB, 1965, S. 325 ff.). Zum anderen sei unter den etwas detaillierteren Verfahrensfragen der Kostenrechnung dasjenige challenge diskutiert, welches wohl als die schwierigste Prinzipienfrage gilt: das challenge der Gemeinkostenschlusselwahl. (Zum challenge des Gemeinkostenverteilungs schlussels: ZfbF, 1965, S. 169 ff.) Da diese Frage sowohl die Kostenartenrechnung als auch die Kostenstellen- und Kostentragerrechnung beruhrt, darf auch sie als ein Grund challenge bezeichnet werd

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Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das subjektiv Ganze

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: was once genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren.

Zerebrale Ischämien

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen.

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Man kann jedoch auch die Hypothese bilden, daß alle Einkäufe und Verkäufe eines Jahres zugleich am Bilanzstichtag stattgefunden haben. In diesem Fall würde man den Jahreserfolgsbegriff auf das Preissystem des Bilanzstichtages übertragen. Wie nun die übertragung des Jahreserfolgsbegriffs auf ein mittels dieser Hypothese gebildetes Verifikationsmodell praktisch vollzogen werden soll, kann hier nicht näher erörtert werden. Da die Buchhaltung und der Jahresabschluß in der Praxis den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechend im Prinzip nominalistisch sein müssen, steht nur die Möglichkeit der systematischen Bildung und Auflösung offener oder stiller Rücklagen (eiserne Bestandsrechnung, Lifo-Methode, Bildung von Preissteigerungsrücklagen u.

H. mit den Grundaxiomen unserer Disziplin vereinbar ist, diese Begriffe überhaupt zu bilden. Wenn nämlich der Eigenkapitalzins und der Unternehmerlohn keine Kosten sind, lassen sie sich nur dem Gewinnbegriff zuordnen. Dieser aber ist als das dem Unternehmer verbleibende Residuum eine unteilbare Größe, d. , er kann nicht in einzelne Bestandteile, die der unternehmerischen Tätigkeit, dem Eigenkapitaleinsatz sowie dem Unternehmerwagnis zuzurechnen wären, zerlegt werden. Die Begriffe »Unternehmerlohn« und »Eigenkapitalzins« sind nicht erst von den spezifisch betriebswirtschaftlichen Autoren geprägt, sondern aus der Nationalökonomie übernommen worden, und zwar hat sie wohl als erster Johann Baptist Say gebildet 36• Später sind sie im Rahmen der Einkommensverteilungslehre besonders von Hans Mangoldt untersucht worden 37 • Den Anlaß zur Bildung dieser Begriffe gibt das Bemühen, das residuale Unternehmereinkommen aufzuspalten in einen Teil, der dem Unternehmer als Entgelt für gewisse Leistungen zugerechnet werden kann, und in den restlichen Teil, der nicht zurechenbar ist.

97 f. von Mangoldt, Hans, Die Lehre vom Unternehmergewinn, Leipzig 1855. von Mangoldt, Hans, Volkswirtschaftslehre, Stuttgart 1868, S. 440 ff. von Mangoldt, Hans, Grundriß der Volkswirtschaftslehre, 2. , Wien 1871. 34 mit der Tatsache vereinen, daß Unternehmergewinne entstehen. Und wenn weiterhin in der subjektivistischen Wertlehre der Versuch unternommen wird, den Wert jedes Produktionsmittels aus dem Wert des Produktes in der Weise abzuleiten, daß der Produktwert den verschiedenen aufgewendeten Produktionsmitteln zugerechnet wird, dann stellt sich auch diesem Unterfangen der Umstand entgegen, daß Unternehmergewinne erzielt werden, die sich als residuale Größen der Zurechnung auf bestimmte Produktionsfaktoren entziehen.

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