Internationale Organisationen by Volker Rittberger, Bernhard Zangl, Andreas Kruck (auth.)

By Volker Rittberger, Bernhard Zangl, Andreas Kruck (auth.)

Internationale Organisationen mit globaler oder regionaler Reichweite (z.B. UN, IWF, Weltbank, WTO, european) spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Schaffung und Implementierung von internationalen Normen und Regeln, mithin bei Global Governance. Die Sicherheit, das ökonomische Wohlergehen, der Schutz der Menschenrechte und die ökologischen Lebensbedingungen von Menschen weltweit werden von der Fähigkeit bzw. Unfähigkeit internationaler Organisationen, Kooperation und Regieren jenseits des Nationalstaates möglich zu machen und zu stabilisieren, beeinflusst. Das Lehrbuch will die Leserin bzw. den Leser daher theoretisch informiert und empirisch fundiert mit den Entstehungsbedingungen, der Entwicklung, Funktionsweise und den Tätigkeiten internationaler Organisationen vertraut machen. Es führt in die wichtigsten Theorien über internationale Organisationen ein und bietet einen historischen Überblick über internationale Organisationen in verschiedenen Politikfeldern. Das Lehrbuch analysiert ferner die Akteure, Strukturen und Prozesse, die die Entscheidungsfindung in internationalen Organisationen prägen. Schließlich werden die Tätigkeiten eines breiten Spektrums internationaler Organisationen und deren Beitrag zur kooperativen Bearbeitung grenzüberschreitender Probleme in den Sachbereichen „Sicherheit“, „Wirtschaft“, „Umwelt“ und „Menschenrechte“ untersucht.

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Paterson 2009). 5 Zusammenfassung Zumindest die drei in diesem Kapitel ausführlich diskutierten vorherrschenden Theorieschulen nehmen mit ihren zeitgenössischen Ausprägungen – Neorealismus, Neoinstitutionalismus und Sozialkonstruktivismus – für sich in Anspruch, sowohl die Entstehung, als auch das Design, die Funktionsweisen und die Auswirkungen von internationalen Organisationen erklären zu können (vgl. 3). Insofern konkurrieren die Theorien miteinander. Allerdings hat in der 2 Theorien internationaler Organisationen 47 Analyse internationaler Organisationen der Neorealismus mittlerweile eine gewisse Abwertung, der Neoinstitutionalismus und Sozialkonstruktivismus hingegen eine Aufwertung erfahren.

2006: 13–23; Pollack 2003: 20–24; Tallberg 2002: 26). Staaten werden nur Aufgaben an supranationale Organe delegieren, die sie nicht ebenso gut – das heißt: vor allem ohne zusätzliche Transaktionskosten – selbst in intergouvernementalen Organen übernehmen können. Ein Beispiel: Fehlen den Staaten als Prinzipal beispielsweise die notwendigen Informationen und die notwendige Expertise, um eine komplexe Aufgabe zu erfüllen, so ist zu erwarten, dass sie eher bereit sind, diese an supranationale Organe zu übertragen; besitzen sie hingegen diese Informationen und Expertise selbst, so werden sie die entsprechende Aufgabe eher in intergouvernementalen Organen zu erfüllen versuchen (Hawkins et al.

Zu solchen alternativen theoretischen Perspektiven zählen unter anderem kritische, neo-gramscianische, feministische und „green theory“-Ansätze (vgl. Burchill et al. 2009; Dunne et al. 2010). Kritische Theorien über internationale Organisationen (vgl. Devetak 2009) weisen jegliches idealistisches Verständnis von internationalen Organisationen vehement zurück. Stattdessen verstehen sie internationale Organisationen als Spiegelbilder und Vehikel materieller und immaterieller Machtstrukturen. Internationale Organisationen sind mithin Ausdruck transnationaler hegemonialer Ideen, Werte und Interessen.

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