Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das by Bringfriede Scheu, Otger Autrata

By Bringfriede Scheu, Otger Autrata

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: was once genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für Soziale Arbeit in diszi­plinärer und professioneller Hinsicht.

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Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das subjektiv Ganze

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: used to be genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren.

Zerebrale Ischämien

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen.

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Weiter ist eine Beteiligung an der Gesellschaft nicht nur als Arbeit an einem Fließband zu denken. Ein/e MusikerIn, wenn es sich nicht um SängerInnen handelt, wird aber wiederum ihre Form der Beteiligung kaum ohne entsprechendes Instrument verwirklichen können: Im Kapitalismus findet man solche Instrumente aber als Ware, die über einen Akt des Konsums erworben wird. Konsum wäre dabei noch weiter zu differenzieren: Es gibt Güter wie Lebensmittel, die nach dem Konsum durch Menschen in den Stoffwechsel des Menschen eingegangen sind.

64. Es sind also nicht nur, aber auch psychologische Kategorien wie das Lernen, innerhalb derer sie sich mit Partizipation beschäftigt. Schon in der Formulierung der Zielstellung ihrer Überlegungen findet sich allerdings Partizipation als Verfügung über Ressourcen, die materiell oder immateriell sein können. Man mag noch einig gehen mit der Forderung, dass die Verteilung von Ressourcen in der Gesellschaft gerecht zu regeln ist; die Gleichverteilung ist schon insofern problematisch, als es auch unterschiedliche Interessen gibt.

34 2 Partizipation in der Sozialwissenschaft Schon die Beschäftigung mit dem Begriff der Partizipation in der Partizipationsforschung hat Ergebnisse dargestellt, die in ihrer Reichweite und in ihren Konsequenzen befragbar sind: Vor allem ist dabei deutlich geworden, dass schon die begriffliche Bestimmung von Partizipation im Kontext der Partizipationsforschung undeutlich geblieben ist. Partizipation wurde – manchmal – mit dem Adjektiv politisch versehen; es musste aber auch eingeräumt werden, dass das Politische vom Nicht-Politischen nicht zu unterscheiden ist.

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