Thromboseprophylaxe bei ambulanten Patienten mit by Privat-Dozent Dr. med. H.-J. Kock, Professor Dr. K. P.

By Privat-Dozent Dr. med. H.-J. Kock, Professor Dr. K. P. Schmit-Neuerburg (auth.)

Die Frage nach der Notwendigkeit einer Thromboseprophylaxe bei ambulanten Patienten mit Gipsimmobilisation wird seit Ende der 80er Jahre kontrovers diskutiert. Das Buch vermittelt dem Praktiker einen aktuellen Überblick über die Ergebnisse zur Wirksamkeit der medikamentösen Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin. Die übersichtliche und prägnante Darstellung ermöglicht dem Leser den schnellen Zugriff zur gewünschten Information.

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Normalbefund bei einer Kompressionssonographie der V. femoralis (a - regelrechtes Venenlumen im Querschnitt; b - komprimierbares Lumen bei Druck mit dem Schallkopf) 32 1 Einleitung Abb. 4a,b. Kompressionssonographie bei Thrombose der V. tibialis post. (a - thrombosiertes Venenlumen im Querschnitt; b - Lumen bei Druck mit dem Schallkopf nicht komprimierbar) terschenkelverschlussen korrekt erkannt werden konnen, ist ein Thromboseausschlu6 in dies em Bereich nur eingeschrankt moglich. Bei dringendem Thromboseverdacht sollte daher am Unterschenkel trotz negativen Ultraschallbefundes eine Phlebographie durchgefuhrt werden.

Einschlu6kriterien zur Studienteilnahme waren: • Patientenalter zwischen 18 und 65 Jahren • konservative Therapie der Verletzung im Unterschenkelgips oder Oberschenkelgipstutor (Abb. 5). Nach Feststellung von Korpergewicht und Korpergro6e, einer thromboembolischen Vorschadigung sowie weiterer Risikofaktoren (Blutgerinnungsstorungen, Schwangerschaft, Leber- oder Nierenerkrankungen, Hypertonie, Ulkusblutung, Schlaganfall, Allergien, zerebrale Blutungen, Hormoneinnahme, Nikotin-Abusus, Vorunfalle, Voroperationen, Krampfadern) erfolgte die Zuweisung der Patienten anhand eines stratifizierten Randomisierungsschemas unter Beriicksichtigung der Faktoren Ubergewicht (nach dem Broca-Index) und Varikosis in eine der beiden Behandlungsgruppen [Kock et al.

A. die eingeschrankte Anwendbarkeit bei frischen Extremitatenverletzungen und im Gipsverband zu nennen. Vor aHem im angloamerikanischen Bereich werden traditioneH auch andere physikalische Methoden der Thromboembolieprophylaxe unter Nutzung der intermittierenden pneumatischen Kompression der Wadenmuskulatur und auch der elektrischen, perioperativen Wadenmuskelstimulation verwendet [Caprini et al. 1994]. Die Wirkungsweise der meisten dieser Apparate besteht in einer Verstarkung des gesamten Blutflusses in der Extremitat durch Reduktion des Venendruckes mit nachfolgender Verbesserung des arterio-venosen Druckgradienten [Ubersicht bei Gardner und Fox 1993].

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