Zerebrale Ischämien by Dr. med. Herman-J. Gelmers, Dr. med. Günter Krämer, Prof.

By Dr. med. Herman-J. Gelmers, Dr. med. Günter Krämer, Prof. Dr. med. Werner Hacke, Prof. Dr. med. Michael Hennerici (auth.)

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen. Dieses Konzept wird auch deshalb der mehr deskriptiven traditionellen Einteilung vorgezogen, weil es die individuelle Krankheitsgeschichte des einzelnen Patienten besser berücksichtigt. Wie ein roter Faden zieht sich diese Überlegung durch das ganze Buch: bei der Darstellung der anatomischen Grundlagen, den pathophysiologischen Aspekten von Hirnischämie und Hirninfarkt, epidemiologischen und definitorischen Aspekten, besonders aber in den großen Kapiteln zur klinischen Symptomatologie und der detaillierten Beschreibung des zur Verfügung stehenden diagnostischen Repertoires. Topisch anatomische und dynamische Aspekte stehen im Vordergrund. Ein ausführliches Therapiekapitel, das den aktuellen Stand kritisch reflektiert, beschließt das Buch. Es wendet sich insbesondere an den klinisch und in der Praxis tätigen Internisten, Neurologen und Allgemeinmediziner, aber auch an alle anderen Disziplinen, die mit zerebralen Ischämien konfrontiert werden.

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Partizipation und Soziale Arbeit: Einflussnahme auf das subjektiv Ganze

Partizipation ist zu einem omnipräsenten Stichwort in der Sozialen Arbeit geworden. Dabei wurde allerdings Partizipation zu einer Leerformel: used to be genau eigentlich gemeint wird, wenn von Partizipation gesprochen oder geschrieben wird, ist kaum mehr erkennbar. Bringfriede Scheu und Otger Autrata leiten ein grundlegendes Verständnis von Partizipation her und erläutern es: Partizipation ist als Gestaltung des Sozialen und als Einflussnahme auf ein subjektiv Ganzes zu definieren.

Zerebrale Ischämien

Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse über die verschiedenen Ursachen und Pathogenesen zerebraler Ischämien durch verbesserte diagnostische Untersuchungsmethoden wie z. B. Ultraschall, Computer-Tomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Positronen-Emissions-Tomographie wird in diesem Buch die traditionelle Stadieneinteilung des Schlaganfalls ergänzt durch ätiologische Überlegungen, die Grundlage therapeutischer Maßnahmen sein sollen.

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Nach Whisnant 1983) Ländern mehr jüngere und schwerer erkrankte Patienten repräsentiert sein sowie Patienten, bei denen diagnostische Probleme bestehen. Daten aus pathologischanatomischen Studien betreffen mehr letal verlaufende Formen zerebrovaskulärer Erkrankungen, insbesondere Hirnblutungen, während Zählungen in mehr allgemeinen Bevölkerungsgruppen nicht ausreichend diagnostisch fundiert sind. Am repräsentativsten scheinen die Daten aus der Framingham-Studie zu sein, die in Abb. 3 zusammengefaßt sind (Wolf et al.

Pro Ca2 +-Ion, das ausgeschleust wird, werden 2H+ -Ionen in die Zelle aufgenommen, so daß diese Pumpe elektroneutral arbeitet. Sie ist daher in ihrer Funktion unabhängig vom jeweiligen Membranpotential (Schweitzer u. Blaustein 1980). Bei der Depolarisation kommt es zu einer kurzfristigen, massiven Einschleusung von Kalziumionen in die Zelle hinein. Dieser Kalziumeinstrom verläuft über spezifische Transferstrukturen in der Membran, die Kalziumkanäle. Aufgrund von in-vitro-Untersuchungen können 2 unterschiedlich stimulierbare Kalziumkanäle identifiziert werden.

Sie werden als spannungsabhängige (potentialoperated channel) bzw. rezeptorgesteuerte (receptor operated channel) Kanäle bezeichnet (Nayler u. Horowitz 1983). Ob es sich hierbei wirklich um unterschiedliche Kanäle handelt, oder ob nur eine unterschiedliche Reaktivität von ein und derselben Struktur vorliegt, ist noch nicht endgültig entschieden. Im Prinzip soll der spannungsabhängige Kanal alleine durch die Änderung des Membranpotentials geöffnet werden, während im Falle des rezeptorabhängigen Kanals eine zusätzliche Aktivierung eines in Nachbarschaft zum Kanal liegenden Rezeptors gefordert wird (Abb.

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